RCSD unterstützt Jugendfeuerwehren

1.500 Euro für Feuerwehrnachwuchs aus Haldem-Arrenkamp und Drohne-Dielingen

Allen Grund zur Freude hatten am Mittwochabend die Nachwuchsblauröcke der Jugendfeuerwehren Haldem-Arrenkamp und Drohne-Dielingen. Mitglieder des im November 2016 neu gegründeten Rotary Clubs Stemwede-Dümmer übergaben den Kindern und Jugendlichen sowie den Betreuern in einer lockeren Atmosphäre am Feuerwehrgerätehaus in Haldem einen Spendenbetrag in Höhe von 1.500 Euro für die erfolgreiche Jugendarbeit. Der Geldbetrag war durch Spenden bei der offiziellen Charterfeier des Rotary Clubs am 23. Februar 2017 auf der Wilhelmshöhe möglich gemacht worden. Für ein Erinnerungsstück in Form eines Schlüsselanhängers wurde um Spenden für die Jugendfeuerwehr in Stemwede gebeten.

In seiner Funktion als Präsident des Rotary Clubs wies Bürgermeister Kai Abruszat darauf hin, dass die beiden Jugendfeuerwehrgruppen seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit leisten und zu den besten Nachwuchswehren in Nordrhein-Westfalen und sogar in Deutschland gehören. „Man hat mich sogar in Düsseldorf auf die erfolgreichen Stemweder Jugendfeuerwehren angesprochen“ betonte er in seiner Ansprache. Abruszat brachte zum Ausdruck, dass die Mädchen und Jungen stolz auf ihre Leistungen sein könnten. Die Spenden würden für Fahrten und Ausflüge, die zum Heidepark Soltau oder alle zwei Jahre nach Österreich führen, sinnvoll eingesetzt. Der Rotary Club hätte es sich zur Aufgabe gemacht, regionale Projekte und ein hohes Maß an ehrenamtliches Engagement zu fördern und zu unterstützen.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Torsten Fischer bedankte sich im Namen der beiden Gruppen für die großzügige Spende. Er freute sich, mit Kai Abruszat, Dr. Brigitte Sommer-Hafer, Maresa Harting-Hertz, Claudia Schaaf-Gendig, Martin Meyer und Lothar Pannen so viele Rotarier in Haldem begrüßen zu können. „Wir sind froh, dass der Rotary Club Stemwede-Dümmer das Engagement und die Arbeit der Jugendfeuerwehr als erstes Sozialprojekt seit seiner Gründung fördert. Wer in die Jugend investiert, investiert in die Zukunft“ so Fischer.
Er machte deutlich, dass die Jugendfeuerwehrmitglieder wesentlich dazu beitragen, in Stemwede die Feuerwehrmänner und –frauen von morgen zu stellen. Zudem werden seit vielen Jahren auch Kinder und Jugendliche aus den Heilpädagogischen Kinderhäusern und aus sozialschwachen Familien in beiden Jugendfeuerwehren aufgenommen und in die Gemeinschaft integriert. So eine Inklusion wäre besonders wichtig.

Im Anschluss fand am Feuerwehrgerätehaus ein gemeinsames Grillen statt. Lothar Pannen hatte Getränke und Bratwürstchen zur Verfügung gestellt.

Stemwede, den 12.05.2017